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Mein Hund hat Durchfall

Wodurch kann ein Hund Durchfall bekommen?

Mein Hund hat Durchfall. Woher hat er das nur? Diese Frage können Tierbesitzer oftmals nicht zu hundert Prozent sicher beantworten. Dabei ist die Antwort enorm wichtig, um einem Ernstfall vorbeugen zu können. Im Allgemeinen gibt es verschiedene Ursachen, die beim Hund Durchfall verursachen. Generell unterscheiden sich diese nicht sonderlich von den möglichen Ursachen, die auch den Stuhlgang beim Menschen verflüssigen. Zum einen könnte die falsche Nahrung der Grund sein. Sollte der Vierbeiner die Möglichkeit haben etwas zu essen, dass er vorher noch nicht probieren durfte, dann wird er diese auf jeden Fall nutzen. So kann es auf durchaus passieren, dass der Hund Schokolade oder andere Süßigkeiten zu sich nimmt. Bei einem Fehlen der heimischen Schokoladenvorräte und Symptomen wie Durchfall, sollte man den Besuch beim Tierarzt antreten, denn Schokolade ist giftig für Hunde. Ebenso können Zucker in zu großen Mengen oder zu würziges Essen dafür sorgen, dass der Kot nicht mehr wie gewohnt abgesetzt werden kann.

Viraler Infekt des Magen-Darm-Traktes beim Hund

Eine andere mögliche Ursache wäre ein viraler Infekt des Magen-Darm-Traktes. Genau wie beim Menschen kann es dann zu fast unkontrollierbarem, wässrigem Durchfall kommen, der mehrere Tage anhalten kann. In dieser Zeit kann es passieren, dass der Hund einerseits Appetitlosigkeit vorweist und zum anderen das ein oder andere Kilo an Körpergewicht verlieren kann, durch den ständigen, übermäßigen Verlust von Flüssigkeit.

Eine von vielen weiteren Möglichkeiten der Ursachen könnte ein Verschluss des Darmtraktes beim Hund sein. Wenn der Vierbeiner etwa ein Spielzeug, zum Beispiel einen Ball, im ganzen verschluckt, kommt es nicht selten zu dem Fall, dass der Fremdkörper den Magen unverdaut passiert und dann im Darm aufgrund seiner Größe hängen bleibt. In der Folge versagt die Peristaltik(muskuläre Bewegung) des Darms „hinter“ dem Verschluss und alles was sich darin befindet, wird in flüssiger Form ausgestoßen. Mit dem Blick auf die weiteren Folgen ein durchaus kritischer Zustand, denn ein Versagen der Peristaltik macht ein problemloses Leben unmöglich. Deshalb muss ein Tierarzt so schnell wie möglich den Fremdkörper entfernen. Sollte der Hund neben dem Durchfall auch noch alles Gefressene und Getrunkene wieder hervorbrechen, spricht das für einen Verschluss des Darmtraktes.

Was kann man gegen Durchfall beim Hund tun?

Zu allererst kann man vorbeugend handeln, das heißt dem Hund nichts Untypisches zu fressen geben und alles was nicht für den Hundemagen geschaffen ist, außerhalb seiner Reichweite verstauen. Des Weiteren sollte man Spielzeuge oder ähnliche Gegenstände, die der Hund gern im Maul hat, weg räumen, vor allem dann, wenn der Hund allein ist und keine Kontrolle durch den Besitzer gewährleistet ist.

Sollte der Hund dann doch Durchfall bekommen, ist es ratsam ihm vorerst nur trockenes Futter zu verabreichen, zum Beispiel Brötchen. Wenn der Durchfall nach einem Tag nicht aufhört, ist ein Besuch beim Tierarzt äußerst ratsam, um oben genannte Ursache früh genug zu erkennen oder auszuschließen. Außerdem kann der Tierarzt sehr effektive Medikamente gegen Durchfall verabreichen. Bei flüssigem Stuhlgang eignet sich da zum Beispiel das Diatab, welches den Durchfall schnellstens verfestigen kann. Dennoch ist es wirksamer Vorsorge zu betreiben, um einen solchen Fall zu vermeiden.

 

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